Mein Drahtesel


Meinen Drahtesel habe ich schon viele Jahre. Anfangs hat er viele Kilometer abgespult, aber leider nicht zweckbestimmt sondern auf dem Träger meines Campingbusses ;-). Ab ca. 2004 habe ich dann endlich angefangen den Esel artgerecht zu halten, z. B. bin ich ab und zu zur Arbeit gefahren (26 km ein Weg) oder habe mit Kollegen abends mal eine Runde gedreht. Der eigentliche Durchbruch kam dann mit der Bodenseetour 2004, die mir sehr viel Spaß bereitete. Seither versuche ich den Esel - den aus Draht und den aus Fleisch ;-) - regelmäßig zu bewegen ...

Der Esel

Aller Anfang ist schwer, fast 18 kg sind ein Wort

Nach dem Aufbau des Bergamont Rades habe ich den Drahtesel zum Alltags-und Tourenfahrrad umgebaut. Die original Mountainbike-Reifen waren mir etwas zu grob und hatten zuviel Rollwiderstand. Nun habe ich die Schwalbe Marathon Plus montiert. Diese Reifen laufen leichter und haben eine elastische Kautschuk-Einlage, die eine Panne durch scharfkantige oder spitze Fremdkörper verhindern soll. Bis jetzt hat's geholfen. Die Hörnchen (oder auf gut badisch Hörnle) helfen beim entspannten Fahren. Gegen Spritzwasser bei schlechtem Wetter helfen Schutzbleche. Zum flotten Treten habe ich halbseitige Shimano SPD-Klickpedale montiert, die waren anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, heute könnte ich kaum noch ohne fahren! Am Gepäckträger befestige ich bei Bedarf meine wasserdichten Ortlieb-Taschen. Ein LED-Rücklicht und eine Sigma Sport Mirage Evo mit NiPack Akku ergänzen die serienmäßige herkömmliche Beleuchtung.

So wie der Esel jetzt da steht wiegt er 17,5 kg. Nicht gerade ein Leichgewicht, aber zum Fit halten braucht man eh kein leichtes Rad ;-)